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Mittwoch, 11. Dezember 2019
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Mittwoch, 11. Dezember 2019
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Wozu Latein?

Gründe für Lateinunterricht

  1. Lateinunterricht gewährleistet den systematischen Aufbau eines Sprachbewusstseins.
  2. Lateinunterricht schult das Gedächtnis und in besonderem Maße die Fähigkeit zur Analyse, Abstraktion und Reflexion.
  3. Lateinunterricht schult sprachlogisches Denken in den beiden Formen von logischen und kreativen Denken (logisches Denken: analytisch-synthetisch, kombinatorisch, kausal-logisch, hypothesen-bildend, kritisch-kontrollierend, bewertend-beurteilend, historisch-entwickelnd; kreatives Denken: analog, modellhaft, komplex).
  4. Lateinunterricht vermittelt - neben dem Griechischen - eine der beiden europäischen Fundamentalsprachen d.h. - er vermittelt die Grundlage für die vorherrschenden romanischen Tochtersprachen Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch und für ca. 2/3 des Wortschatzes der heutigen Weltsprache Englisch; - er vermittelt die Verfügung über das Reservoir für die naturwissenschaftlich-technische Begriffsbildung in Biologie, Biochemie, Physik, Kernphysik, Kybernetik, Raumfahrt u.a.
  5. Lateinunterricht leistet intensive Schulung des muttersprachlichen Ausdrucksvermögens.
  6. Lateinunterricht schult die Kombinationsfähigkeit in kausalen und analogen Zusammenhängen.
  7. Lateinunterricht schult durch Übersetzen die Transferfähigkeit.
  8. Lateinunterricht schult zum problemlösenden Denken.
  9. Lateinunterricht erzieht zum Differenzieren und Erfassen von komplexen Sinnzusammenhängen.
  10. Lateinunterricht trainiert das Durchhaltevermögen bei längeren Denkprozessen.
  11. Lateinunterricht übt die Bewältigung von Entscheidungsprozessen.
  12. Lateinunterricht übt im Erfassen und Verstehen von Fremdem.
  13. Lateinunterricht fördert eigenständiges Urteilen und kritisches Bewusstsein.
  14. Lateinunterricht erzieht zu Methodenbewusstsein und wissenschaftlichen Denk- und Verhaltensweisen.
  15. Lateinunterricht übt das Erkennen von und Auseinandersetzen mit Exemplarischem, Typischem, Repräsentativem, Modellhaftem.
  16. Lateinunterricht erzieht zu historischem Bewusstsein.

Worum geht es im Lateinunterricht?

Der Lateinunterricht gliedert sich in zwei große Abschnitte.

  • In der Lehrbuchphase, die am Abendgymnasium etwa 1 ½ Jahre dauert, erfolgt die Einführung in die lateinische Sprache und die Welt der Römer anhand von Lehrbüchern. Wir benutzen das Unterrichtswerk Latinum B. In der Lehrbuchphase erarbeiten wir mit Ihnen einen lateinischen Grundwortschatz. Sie erlernen die Grundlagen der lateinischen Grammatik und üben die Erschließung, Übersetzung und Interpretation lateinischer Texte.
  • In der anschließenden Lektürephase vertiefen Sie Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in der Auseinandersetzung mit lateinischen Originaltexten. Neben den "klassischen Schulautoren", wie Caesar, Cicero oder Ovid , werden auch mittellateinische Texte in den Lektürekanon aufgenommen.

Lateinunterricht als Sprachunterricht

Der Lateinunterricht stellt die Lernenden vor eine neue Unterrichtssituation. Anders als im Englisch- oder Französischunterricht geht es im Lateinunterricht nicht darum, lateinisch miteinander zu sprechen oder lateinische Aufsätze zu schreiben. Nicht die aktive Beherrschung der Fremdsprache, sondern die Übersetzung und Interpretation lateinischer Texte stehen im Mittelpunkt des Unterrichts. Der Spracherwerb vollzieht sich somit vorwiegend anhand schriftlich fixierter Texte.

Sie lernen, sprachliche Formen genau zu analysieren und ihre Funktion in dem gegebenen Kontext zu bestimmen. Sie vergleichen morphologische und syntaktische Strukturen, stellen Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Wechselbeziehungen fest. Dadurch gewinnen Sie immer größere Einblicke in die Gesamtstruktur der lateinischen Sprache. Sprache ist nicht länger "nur" Kommunikationsmittel, sondern rückt selbst in den Mittelpunkt des Interesses. Der Lateinunterricht wird somit zum Sprachunterricht im eigentlichen Sinne des Wortes. Ein Unterricht, der immer wieder dazu anregt, über das Wesen von Sprache, ihre Form und ihre Funktion nachzudenken.

Latein – Was ist das eigentlich?

Rom, die Hauptstadt Italiens, wurde der Sage nach im Jahre 753 v. Chr. von Romulus in der Landschaft Latium gegründet und gab den Römern ihren Namen. Von der Landschaft Latium und ihren Bewohnern, den Latinern, hat die Sprache der Römer ihren Namen erhalten – Latein.

In den Regionen des römischen Reiches entstanden unterschiedliche Dialekte des gesprochenen Lateins, aus denen viele Tochtersprachen hervorgegangen sind:
Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Rumänisch und Französisch
Zahlreiche Wörter dieser Sprachen haben ihren Ursprung im Lateinischen. Auch Englisch steht in enger Beziehung zur Sprache der Römer: ca. 60 % des englischen Wortschatzes lassen sich von ihr ableiten.

Latein Italienisch Spanisch Franösisch Englisch
vivus vivo vivo vif, vive vivid
humanitas l´umanitá la humanidad l´humanité humanity

 

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Das Hannover-Kolleg ist eine allgemeinbildende staatliche Schule für Erwachsene im Zweiten Bildungsweg. Sie wendet sich an Erwachsene mit abgeschlossener Berufsausbildung oder mindestens dreijähriger Berufstätigkeit, die einen höheren Schulabschluss und die Erweiterung ihrer Allgemeinbildung anstreben.

www.hannover-kolleg.de

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